Fahrer/innen der Schülerbeförderung

Stellenbeschreibung für Fahrer/innen der Schülerbeförderung
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Zur Organisation der Touren

Bei Schülerbeförderungen ist es unsere Aufgabe, Kinder morgens von Zuhause zu einer Spezialschule und nachmittags wieder zurück zu befördern. Diese Beförderung ist vor allem für Kinder eingerichtet, die ein Handicap oder eine Behinderung haben. Dazu zählen z.B. Einschränkungen der Hör-, Sprach- oder Sehfähigkeit und körperliche, geistige oder psychische Besonderheiten.
Wenn eines der Kinder z.B. aufgrund einer Behinderung einen höheren Bedarf an Betreuung hat, fährt auf dieser Fahrt ein Begleiter, bzw. eine Begleiterin mit, der/ die z.B. das Kind persönlich in die Schule bringt, darauf achtet, dass das Kind während der Fahrt angeschnallt bleibt, usw.

Auf den Schülertouren fahren meistens nur einzelne oder wenige Kinder mit, so dass vor allem normale Pkw zum Einsatz kommen. Beförderungen mit Rollstühlen oder mit Begleitung haben wir nur vereinzelt.

Der Unterricht beginnt morgens meist um 8 Uhr und endet je nach Schule nachmittags gegen 15 Uhr. Insofern ist unser Fahrpersonal jeweils morgens und nachmittags mit einer Tour unterwegs und hat zwischenzeitlich arbeitsfrei. Ferien und alle anderen schulfreien Tage sind generell arbeitsfreie Zeit.
Man kann sich übrigens mithilfe eines Arbeitszeitkontos in den Ferien Überstunden auszahlen lassen und erhält so das ganze Jahr über eine gleichmäßige Höhe der Entlohnung.

Wissenswertes zum Arbeitsvertrag

Wir stellen für die Schülertouren ein Fahrzeug von uns zur Verfügung, das beim Fahrer/ bei der Fahrerin Zuhause stationiert wird. Die Einteilung zu den Schülertouren erfolgt deshalb auch nach Wohnort des Fahrers/ der Fahrerin und man erhält eine eigene, feste Tour.

Je nach Wunsch unserer Mitarbeiter/innen und Länge der Tour sind Arbeitsverträge bis 450 Euro möglich oder auch sozialversicherungspflichtig mit bis zu 20 Stunden pro Woche. Arbeitsverträge mit mehr Wochenarbeitszeit sind nur möglich, wenn man zusätzlich Fahraufträge aus dem Limousinenservice fährt (z.B. Haustürservices für Reiseveranstalter).

Was uns wichtig ist für die Tätigkeit in der Schülerbeförderung

Man benötigt soziale Kompetenzen und muss in der Lage sein, mit (behinderten) Kindern umzugehen, auf deren Bedürfnisse einzugehen und mit Ihnen zu kommunizieren.
Man muss gut und sicher fahren können – vorausschauend, umsichtig, defensiv und sich stets an die Verkehrsregeln halten. Man benötigt eine gewisse Stressresistenz zum Verkehrsgeschehen.
Auch wichtig sind ein gepflegtes Erscheinungsbild, Kollegialität, aktive Zusammenarbeit mit der Zentrale, wirtschaftliche Fahrweise, die Fahrzeuge pfleglich behandeln und sauber halten.

Personenbeförderungsschein und Schülertouren

Da Schülerbeförderungen nach §43 PBefG eine Sonderform des Linienverkehrs darstellen, ist ein Personenbeförderungsschein (P-Schein) gesetzlich nicht vorgeschrieben. Dennoch wird von den Schulämtern der P-Schein vertraglich vorgeschrieben, um sicherzustellen, dass das eingesetzte Fahrpersonal persönlich und körperlich für Personenbeförderungen geeignet ist. Der P-Schein wird bei der Führerscheinstelle beantragt, eine Ortskundeprüfung ist nicht nötig (außer bei P-Scheinen für Taxi).

Nähere Informationen zum Personenbeförderungsschein finden Sie unter folgendem Link.

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